8. Januar 2019

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Bundesweite Stellenmarktstudie: Zwei Drittel aller Stellenanzeigen schließen das dritte Geschlecht aus

 

  • Recruitment-Plattform Taledo (www.taledo.com) untersucht den deutschen Arbeitsmarkt auf das dritte Geschlecht

  • In 36 Prozent der Gesuche ist das dritte Geschlecht bereits etabliert

  • Personaler nutzen am häufigsten die Bezeichnung “divers”

Berlin, 8. Januar 2019 - In mehr als einem Drittel aller Stellenanzeigen Deutschlands ist das dritte Geschlecht etabliert. Das ergab eine Analyse der Recruitment-Plattform Taledo (www.taledo.com), die 544.075 Stellenausschreibungen auf sämtliche Schreibweisen des dritten Geschlechts hin untersucht hat.

Drittes Geschlecht in Metropolen wie Berlin und München kein Standard
Insgesamt beinhalten knapp 200.000 Gesuche bereits das dritte Geschlecht. Am häufigsten nutzen Arbeitgeber aus Bochum den neuen Buchstaben für Stellenausschreibungen: Bei mehr als 45 Prozent der Angebote ist ein “d”, “x”, “i” oder “gn” zu finden. Frankfurter Personalmitarbeiter haben die Gesetzesänderung hingegen wohl verschlafen. 70 Prozent der Jobangebote sind nur für Männer oder Frauen. Intersexuelle Menschen bleiben außen vor.

Ähnlich sieht es in Düsseldorf, München, Bonn und Stuttgart aus: Nur 31 Prozent der Stellenausschreibungen beinhalten das dritte Geschlecht. Mit nur einem Prozent mehr schließen auch die meisten Berliner Stellenausschreibungen intersexuelle Arbeitnehmer aus.

Tolerante Stellenanzeigen in Leipzig und Bremen
Neben Bochumer Stellenanzeigen sind die Gesuche in Leipzig (44 Prozent) und Bremen (43 Prozent) in rund der Hälfte der Fälle auf dem neuesten Stand.

Auch Nürnberg (41 Prozent), Hannover (41 Prozent) und Dresden (40 Prozent) liegen über dem bundesweiten Durchschnitt von 36 Prozent.

Das “d” für divers wird am häufigsten genutzt
In 95 Prozent der Stellenausschreibungen, die das dritte Geschlecht einschließen, wird ein “d” für “divers” genutzt.
Die zweithäufigste Bezeichnung ist ein “x”, welches allerdings nur in knapp drei Prozent der Gesuche zu finden ist. Noch seltener nutzen Personaler ein “i” (1,18 Prozent).
Ein “gn” für “gender neutral” wird nur in 0,13 Prozent der Fälle aufgeführt.

Die komplette Untersuchung mit detaillierten Angaben sowie sämtliche Quellen finden Sie unter folgendem Link https://www.taledo.com/de/blog/jobsuche/arbeitsmarktstudie-dritte-geschlecht 

Über Taledo

Das Berliner Unternehmen Taledo (www.taledo.com) digitalisiert die Personalvermittlung und verbindet auf seiner Recruitment-Plattform innovative Unternehmen mit Top-Fachkräften aus IT, digitaler Wirtschaft und Sales & Marketing. Seit 2017 nutzen über 1.000 Unternehmen die Plattform. Abgerechnet wird individuell je nach Kundenwunsch, erfolgsbasiert oder nach festem Preismodell. Das Unternehmen beschäftigt über 50 Mitarbeiter am Standort Berlin.

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