28. September 2018

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Kommentar: VW will Software-Entwickler selbst ausbilden – und wird den deutschen Arbeits- sowie Bildungssektor nachhaltig verändern

Volkswagen reagiert auf den wachsenden Fachkräftemangel im IT-Sektor und will in den nächsten Jahren Hunderte Software-Entwickler im Projekt “Fakultät 73” selbst ausbilden. Ein sehr wichtiger, gut durchdachter und längst überfälliger Schritt, der den deutschen Arbeits- und Bildungssektor nachhaltig verändern wird, wie Melikshah Ünver, Experte für Fachkräftemangel und digitales Recruiting, erklärt: 

“Eine sehr gute und auch längst überfällige Maßnahme, die Volkswagen hier ergreift. Mit diesem Schritt wirkt VW nicht nur dem Fachkräftemangel entgegen, sondern wird auch den deutschen Arbeits- und Bildungssektor nachhaltig verändern: Durch die unternehmensinternen Studiengänge wird sich nicht nur die Einarbeitungsphase – die bei Hochschulabsolventen stets bedacht werden muss – massiv verkürzen, sondern auch die Selektionskriterien der Personalabteilung von deutschen Firmen werden mittelfristig neu ausgerichtet. Denn im Gegensatz zu Studierenden an öffentlichen Hochschulen und Universitäten entwickeln die Teilnehmer solcher praxisorientierten Studiengänge realitätsnahe Problemlösungskompetenzen und können sich besser an die tatsächlichen Bedürfnisse des Arbeitsmarkts anpassen. 

Wie die Absolventen solcher Projekte außerhalb des Ausbildungsbetriebs funktionieren, bleibt abzuwarten. Allerdings rechne ich auch damit, dass Volkswagen die Teilnehmer von “Fakultät 73” bereits während der Ausbildung für mehrere Jahre an das Unternehmen binden wird. Fest steht, dass VW hier einen wichtigen Schritt macht und aktiv auf den wachsenden Fachkräftemangel reagiert. Dass die Ausbildung an den Hochschulen zuweilen an den Bedürfnissen des Arbeitsmarktes vorbei geht, ist nicht neu. Wenn dagegen nun aber noch mehr privatwirtschaftliche Initiativen entstehen, könnte der Digitalstandort Deutschland auch im internationalen Kontext wieder Boden gut machen.”

Melikshah Ünver ist Experte für Recruitmentfragen, arbeitete als Management Consultant bei der Boston Consulting Group, leitete das Group Development bei der HitFox Group , und gründete 2015 sein erstes eigenes Recruitment-Unternehmen.

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Das Berliner Unternehmen Taledo (www.taledo.com) digitalisiert die Personalvermittlung und verbindet auf seiner Recruitment-Plattform innovative Unternehmen mit Top-Fachkräften aus IT, digitaler Wirtschaft und Sales & Marketing. Seit 2017 nutzen über 1.000 Unternehmen die Plattform. Abgerechnet wird individuell je nach Kundenwunsch, erfolgsbasiert oder nach festem Preismodell. Das Unternehmen beschäftigt über 50 Mitarbeiter am Standort Berlin.

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